26. Oktober 2018:

Der Nationalfeiertag war für uns wieder Anlass, uns bemerkbar zu machen. Diesmal wurden die borghesischen Fechter am Eingang zum Mirabellgarten zu Friedensboten umfunktioniert. Sie erhielten neben einem Schmetterling, einer Friedenstaube und einem Blumenstrauß auch eine rot-weiß-rote Stola und eine Beinstulpe. Der Versuch einer Entheroisierung durch handgearbeitete Friedenssymbole mittels weicher Wolle soll zu Diskussionen einladen.

Am Mozartsteg in Salzburg sieht man plötzlich viele fröhliche, fotografierende Menschen. Das kommt daher, dass das Brückengeländer am 30. September 2018 in einer Guerilla-Aktion mit in Rottönen gearbeiteten "Wollfahnen" versehen wurde. Ein Hingucker der ganz besonderen Art und nicht zu übersehen.

 
 
 
 
 
   


LandArt mit Wolle, das war unsere Intention. Zu sehen ist das Ergebnis an der Taugl, unweit der alten Römerbrücke im Tauglgries.Kalt/warm, hart/weich, grau/bunt - die Polarität zwischen Natur pur und Kunsthandwerk gelang hier besonders gut.

 
   

 

Am Gardasee, im Garten von André Heller blüht seit April 2018 eine "Häkelitis Mutis", wie ein Besucher treffend bemerkte. 
Und in Lucca und Udine bekamen Bäume eine Blumenbanderole.

  

Im Volksgarten stehen seit April 2018 10 Bäume, die sich umarmen.

Der Park wird von vielen Menschen genützt und soll von der Stadtregierung neu gestaltet werden. Wir wünschen uns, dass an diesem Platz der Begegnung ein wertschätzendes Miteinander entsteht.

       

Im April 2018 bekam "unser Kastanienbaum" (wir haben ihm 2011 als unser erstes Projekt einen Baumpullover angezogen) am Residenzplatz ein Pflaster.

Der Baum wurde im Zuge von Pflasterarbeiten so beschädigt, dass er wahrscheinlich gefällt werden muss.Wir hoffen, dass das große Pflaster hilft!

 

November 2017:

Die Aussagen der Masken an den Bäumen beim Landestheater sind durchaus vielschichtig. Sie wollen etwas darstellen, eignen sich aber auch zum Verbergen und zum Verstecken. Wer oder was steckt hinter einer Maske? Was will man nicht zeigen? Ob sie freundlich, lustig, hässlich oder böse empfunden werden, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen.

      

Da wir am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober, des Öfteren schon ein Zeichen in der Altstadt gesetzt haben, konnten wir auch heuer, 2017, nicht widerstehen. Die Straßenlaternen am Residenzplatz bekamen kleine Schals und die Fenstergitter der Residenz wieder neue Wollquadrate, Granny Squares genannt, natürlich alles in Rot-Weiß-Rot.

Die Aktion ist gedacht als sanfte Ästhetik des Widerstandes gegen den grauen Alltag in der Stadt.

     

Im April 2017 wurden die Bäume im Garten des Sternbräus in bunte Wolle gepackt. Wir hoffen, dass unsere fröhliche Botschaft viele der Gäste erfreut. Vielleicht erinnern diese bunten Objekte manche an die "Flower-Power-Zeit".

  

Im März 2017 "beschenkten" wir ein Salzburger Blumengeschäft mit einer Baum-Blüteninstallation.

Leider war unser Präsent nicht willkommen und wir nahmen es zwei Tage später wieder ab. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, der Flüchtigkeit dieser Objektkunst durch Fotos und Videos Dauer zu verleihen.

 

Für den „Waldklang“ in Salzburg-Anif, ein Adventevent der besonderen Art, haben wir den Wald zum „Blühen“ und die Besucher zum Staunen gebracht.

Eine 40-Meter-Installation, in, zwischen und um die Bäume gespannt, geflochten und genäht, sorgte für großes Aufsehen und viel positive Rückmeldungen.

Es ist uns also gelungen, was wir immer erreichen möchten:

Die Menschen positiv zu stimmen, zum Diskutieren anzuregen, Häkeln und Stricken aus der „Sockenecke“ herauszuholen, Fröhlichkeit und Kreativität zu verbreiten, die Welt ein wenig zu verzaubern.....

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Im Herbst 2015 entstand ein Wandbild für die Bücherei in Elixhausen:

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Umgarnt in den Farben der Nationalflagge

Denkmäler, Skulpturen und öffentliche Gebäude erwachten am 26. Oktober 2014 mit neuem Outfit und gut gerüstet für die kalte Jahreszeit.
Unsere Guerilla-Knitting-Aktion war an insgesamt neun Plätzen in Salzburg zu finden. 

Mozart bekam einen rot-weiß-roten Schal für die kalten Herbsttage.

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Die Säule vor dem Heimatwerk trägt einen farbenfrohen Patchwork-Pullover

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und Petrus auf den Domstufen bekam eine Lila Socke für seinen kalten Fuß.

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Auch die Weisheitsallegorie der auf dem Domplatz gelegenen Mariensäule braucht keine kalten Ohren zu fürchten.

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Die Fenstergitter der Residenz erhielten bunte Wollquadrate

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und Giacomo Manzus Bronzestatue im Furtwänglerpark erfreut sich eines Rockes und einer Blumenkette.

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Die beiden Tritone der Kapitelschwemme frieren auch nicht mehr

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Eine der Masken am Salzburger Festspielhaus zeigt den Besuchern eine fröhliche Zunge und der Almkanalauslass auf dem Universitätsplatz bekam auch eine Wollmütze.

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Die handgearbeiteten Bäume zwischen den grünen Tannen in der Andräkirche sind Unikate und wurden für den "Salzburger Advent" gefertigt.
Die Installation war im Dezember 2013 zu sehen und zeigte eine neue Interpretation von Bäumen, abseits des üblichen Christbaumes.

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Electric Love, ein Electronic-Festival am Salzburgring, erhielt von uns ein 10m langes Transparent mit Buchstaben aus Leuchtwolle. Gespannt zwischen hohen Tannen begleitete es den elektrisierenden Event und ist hiermit ein weiteres Beispiel dafür, dass Stricken längst das verstaubte Image abgelegt und sich emanzipiert hat.

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Mitte April 2013 wurde der Strommast beim Kreisverkehr am Rehrlplatz verkleidet.
Er steht inmitten der wunderbaren Blumeninsel und wetteifert mit den Blumen.
Der Rehlplatz war in den letzten Monatenhäufig in den Medien, nicht immer im positiven Sinn.
Wir möchten mit unserer Aktion einen fröhlichen und harmonischen Akzent setzen.
Möge es uns gelingen!

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Ein hoher Strommast am Hanuschplatz hat uns ganz schön gefordert, aber wir haben es mit vereinten Kräften geschafft.
Er trägt ein buntes Kleid und soll Passanten und auf den Bus wartende Menschen erfreuen.

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In der Schrannengasse, vor dem Handarbeitsgeschäft, haben zwei schlanke Bäume ein Mäntelchen bekommen und stellen die Beziehung zu den angebotenen Handarbeiten und Materialien her.

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Zur Eröffnung der Radsaison haben wir ein Fahrrad eingestrickt.
Es steht beim Furtwänglerpark nahe dem Kiefer-Pavillion.

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Fünf umstrickte Bäume am Giselakai,
eine weitere Aktion im April 2012, die leider nur von kurzer Dauer war. Nach etwa drei Wochen waren unsere Baumpullover verschwunden. Schade!

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Der Papageno und zwei Bäume am Papagenoplatz bekamen für den Winter bunte Schals.

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Der „Baumpullover“ am Residenzplatz war unser erstes Werk. Er stand unter dem Motto:

  • wenn „Bäume Pullover tragen“, dann wird es in Salzburg bunter
  • traditionelles Handwerk bleibt lebendig
  • wir werden daran erinnert, dass jeder Mensch anders „gestrickt“ ist
  • die Verbindung zwischen Mensch und Natur wird sinnlich wahrnehmbar
  • Menschen diskutieren miteinander
  • es soll nicht nur Bäumen „warm ums Herz“ werden

Der große Kastanienbaum trug den Pullover von Oktober 2011 – Juni 2012

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